SEObit blog

Archiv zur Kategorie Allgemein

Werbeblocker (Adblock): Segen oder Fluch?

Jeder kennt sie und es gibt sie schon für jeden Browser (Firefox, Opera und Internet Explorer). Zum Teil sind sie schon im Browser integriert oder können mittels Erweiterungen für die Browser nachinstallieren werden. Mit ihnen kann selbst die kleinste Werbung von den Webseiten herausgefiltert werden. Ich spreche hier von den Werbeblockern, auch Adblocker genannt, welche wohl von vielen Usern geliebt aber gehasst werden.

Viele werden jetzt denken:

Warum sollten Werbeblocker ein Fluch für das Web sein? Sie befreien doch die Webseiten von den lästigen Werbeanzeigen.

Diese Aussagen erhält man immer wieder, wenn man diese Thematik mit Usern bespricht. Ansichten dieser Art sind jedoch sehr schwach und kurzfristig gedacht, da Werbeblocker wohl eine sehr hohe Gefahr für das Web bergen.

Vorerst möchte ich kurz erläutern, wie ich auf diese Thematik gekommen bin und warum ich mich entschlossen habe diesen Beitrag zu verfassen.

Prolog - Werbeblocker

Im Rahmen einiger Recherchen im Internet bin ich unter anderem auf der Nachrichten-Webseite N-TV gestoßen. Diese Seite besteht zu einem sehr großen Teil aus Werbung und wird auch zu 100% über diese finanziert. Als ich nun mal etwas tiefer im Impressum geschnüffelt habe ist mir folgender Link aufgefallen: Werbung muss sein. Folgenden interessanten Absatz findet man hier:

Den Einsatz von Software zum Ausblenden bzw. Unterdrücken von Werbung können und wollen wir nicht unterstützen. Solche Programme führen daher dazu, dass die Seite nicht oder nur teilweise nutzbar ist.

Natürlich können wir den Einsatz nicht verbieten. Das gilt aber auch für Schwarzfahren oder an der Supermarkt-Kasse vorbeimogeln. Wenn Sie unsere Seite nutzen wollen, sollten Sie auch unser Geschäftsmodell akzeptieren: Die Finanzierung durch Werbeeinahmen. Es ist eine Frage des Anstands und des guten Benehmens, auf den Einsatz von Werbeblockern zu verzichten.

Es ist schon interessant wie offen N-TV diese Sache anspricht und die User sogar mit Dieben und Schwarzfahrern vergleicht. Solch eine offene Meinung bezgl. der Werbeblocker habe ich sonst noch auf keiner (großen) Portalseite gesehen.

Segen oder Fluch?

Ich habe mich zu diesem Zeitpunkt gefragt, ob es wirklich allen Usern bekannt ist, wie die Webseitenbetreiber von großen Portalen denken. Auch habe ich mich gefragt, ob es nicht etwas übertrieben ist, solche Aussagen bezüglich der eigenen Besucher zu treffen.

Meines Erachtens beißt sich hier die Katze immer wieder in den Schwanz, da beide Parteien (Webseitenbetreiber sowie Webseitenbesucher) aufeinander angewiesen sind. Die Frage ist nur, welche Partei dabei den Kürzeren ziehen wird.

Grundsätzlich ist zu sagen, das es ohne Werbung auf Webseiten wohl einige große Newsportale nicht geben würde. Wenn man mal betrachtet, was für Besucherströme auf den einschlägigen Webseiten so im Monat vorbeiziehen, fragt man sich doch, ob nicht der Webseitenbesucher die Nachfrage nach diesen Webseiten prägt. Ich habe in diesem Fall einmal die Zahlen von N-TV Webseite herausgesucht, welche im Monat auf knapp 125 Mio. Seitenaufrufe mit ca. 1 Mio. Besuchern im Monat kommt. Die Webseite von Spiegel-Online kommt sogar auf über 5 Mio. Besucher im Monat und ist damit die reichweitenstärkste Webseite unter den Nachrichten-Portalen.

Wenn man sich jetzt einmal die angebotenen Leistungen dieser Webseiten anschaut, wird man sehr schnell feststellen, das hier enorme journalistische und technische Leistungen sowie Hardwareleistung (Serverkapazität) benötigt werden. Gerade heute im Zeitalter des Web-TV’s und Videos erwarten die meisten User auch solche Funktionalitäten auf den einschlägigen Webseiten. Aber gerade hier liegt doch der Hund begraben! Um diese Nachfrage zu befriedigen müssen die Budgets der Webseitenbetreiber erhöht werden, wobei die Finanzierung bei den meisten Webseiten zu 100% aus Werbeeinnahmen besteht. Wenn sich nun die gängige Meinung wie oben beschrieben durchsetzt, wie sollen sich solch interessante und vor allem auch frei berichtente Webseite in der freien Marktwirtschaft gegen die öffentlich rechtlichen Sender (z.B ARD und ZDF) behaupten bzw. bestehen? Die Problematik der öffentlich rechtlichen gegenüber den Privaten möchte ich hier nicht zusätzlich ansprechen, aber diese ist für einige große Portal noch ein zusätzliches Problem.

Fakt ist, das die Webseitenbesucher erkennen müssen, das Werbung im Internet wichtig ist und auch einen immer höheren Stellenwert einnehmen wird. Meines Erachtens sollten die Webseitenbetreiber Werbungen nicht nur blind und umsatzorientiert einsetzen sondern auch einmal an Ihre Besucher denken. Gerade die Layer-Werbungen, welche speziell darauf ausgelegt sind den Besucher zum Klick zu zwingen sind hier wohl ein gutes Beispiel. Diese Art der Werbeform begreife ich als die Pest des Internets. Ich denke, wenn bei beiden Parteien ein Umdenken stattfinden würde, könnten beide davon profitieren.

Mit diesem Beitrag möchte ich beide Parteien ansprechen um ihnen zu ermöglichen die Bedürfnisse sowie Wünsche des Anderen zu würdigen bzw. in einem anderen Licht zu sehen. Wenn ich es nun noch geschafft hätte einige User zu überzeugen, ihre Adblocker abzuschalten und zudem die Webseitenbetreiber ermutigt hätte, keine Layer-Werbung mehr einzusetzen, so wäre dies ein erster Schritt in die richtige Richtung.

Über die Ehre der Blogger

Manchmal frage ich mich, ob das so sein muss. Ob das so sein muss, dass in jedem Blog das Gleiche steht. Ob das so sein muss, dass Beiträge von Blog zu Blog übernommen werden.

Natürlich ist es ein Vorteil der “Blogosphäre”, dass sich interessante und potentiell wichtige Nachrichten in Windeseile verbreiten, aber schon in der Schule lernt man, dass es sich nicht schickt, Inhalte 1:1 zu kopieren. In letzter Zeit scheint es mir immer häufiger vorzukommen, dass die Eigenleistung, die eigene geistige Arbeit an der Nachricht, deutlich zu kurz kommt. Mal wird ein Beitrag original aus dem Englischen übersetzt und als Eigenleistung verkauft. Mal wird ein Beitrag (sinngemäß) übertragen. Es kommt sogar vor, dass nicht einmal die Quelle der Information genannt wird - irgendwo ja auch verständlich, dann fliegt der “Schwindel” ja auf.

Ich verstehe, dass man wichtige Informationen nicht gern mit dem besten Mitbewerber teilt. Aber Teilen kann sich auch lohnen: Kunden, Partner und Konkurrenz bekommen Kompetenz vermittelt. Das stärkt den eigenen Ruf. Außerdem wird die Relevanz der eigenen Seite, bzw. des eigenen Blogs, gestärkt. Dies lockt mehr Benutzer über Suchmaschinen auf die eigenen Seiten und schafft potentielle Arbeit.

Es stellt sich ja die Frage, ab wann es sich lohnt, einen neuen Beitrag zu bringen. Ein Mindestmaß an eigenen Informationen sollten immer im Beitrag enthalten sein. Sei es eine Wertung der Informationen. Vermutungen werden allzu gern einfach wiederholt und nicht hinterfragt. Nachdem eigene Informationen in die Inhalte mit eingeflossen sind, kann auch die Quelle der Original-Nachricht genannt und so eine interessante Diskussion begonnen werden

Hierin liegen die Chancen der Blogs: Sie vereinfachen die Veröffentlichung eigener Gedanken und Ideen. Sie ermöglichen schnelles und einfaches Diskutieren. Sie erlauben gar die Fortentwicklung von Ideen durch Aufeinander-Bezugnehmen. Diese Chance sollten wir nutzen - gemeinsam!

SEObit - Weblog der Flagbit GmbH & Co. KG

Hallo,

ich freue mich, das Ihr den Weg in unseren neuen Weblog gefunden habt. Wir, das Team Rund um Flagbit, werden hier versuchen aktuelle Themen, welche uns in der alltäglichen Arbeit unterkommen, zu behandeln.

Unter anderem wird der Schwerpunkt auf der Suchmaschinenoptimierung und Suchmaschinenmarketing liegen. Da wir zum großen Teil das CMS-System TYPO3 einsetzen, werden wir hier auch aktuelle Extensions bzw. SEO-Anpassungen an diesem System posten. Die Grundsätzlichen SEO-Infos werden selbstverständlich nicht zu kurz kommen.

Dieser Weblog sollte natürlich zum mitmachen (Erfahrungsaustausch) animieren. Daher würde wir uns an dieser Stelle über anregende Kritik sowie über fachspezifischen Diskussionen freuen.

Nun werde ich uns (Flagbit) noch kurz vorstellen und dann geht’s auch schon los.

Die Flagbit GmbH & Co. KG entstand im August 2007, wobei Sie aus durch die Fusionierung der FLAGBIT GmbH und der G+T IT-Solution GbR entstand. Der Fokus wurden auf die Entwicklung von Webprojekten gelegt. Hierbei haben wir uns auf das Content-Management-System TYPO3, das eCommerce-System Magento sowie individuell-Entwicklungen mit dem ZEND-Framework spezialisiert. Bei der Entwicklung der Webprojekte wird je nach Anforderungsprofil auf die Suchmaschinenoptimierung sowie Barrierefreiheit Wert gelegt.

Weitere Informationen zur Firmenchronik findet Ihr auf unserer Webseite. Wir würden uns selbstverständlich über einen Besuch freuen.

Nun wünsche ich Euch viel Spass mit unserem Weblog.